In der Geschichte, insbesondere der Philosophie, wurden die Begiffe
Wirklichkeit, Realität, Subjektivität nicht durchgängig gleich
verstanden und gebraucht. Und das ist bis heute so. Deshalb gib es auch
keine Gründe, die gegen eine astrologische Definition dieser Begriffe
sprechen.
Das mache ich jetzt mal.
Die Wirklichkeit ist der 4. Quadrant. Im übergeordneten Sinn sind das
Steinbock, Wassermann und Fische. Individuell gesehen sind das die
Häuser 10, 11 und 12.
Die Realität ist der 1. Quadrant. Das sind die Tierkreiszeichen Widder,
Stier und Zwillinge. Die Häuser 1, 2 und 3 sind der individuelle Bereich
der Realität.
Die Subjektivität ist mundan durch die Tierkreiszeich Krebs, Löwe und
Jungfrau angezeigt. Individuell sind es die Häuser 4, 5 und 6.
Daß man Subjektivität sowohl von Realität und Wirklichkeit trennen kann, scheint mir relativ einleuchtend zu sein.
Daß man Realität von Wirklichkeit trennt, ist aber noch lange nicht so eingängig.
Ich will dazu ein Beispiel geben. Materie gehört zum Tierkreiszeichen
Stier. Man kann sie anfassen und sehen. Gravitation ist dem
Tierkreiszeichen Steinbock zugeordnet. Das, was man von der Gravitation
sieht, sind lediglich die Auswirkungen, die die Wirklichkeit auf die
Realität ausübt. Die Wirklichkeit als solche sieht man nicht. Und in
diesem Beispiel sind das die Gravitationswellen. Niemand weiß bis heute
genügend viel über Gravitationswellen. Das wären z.B. die konkreten
Wellenlängen oder die Spektralverteilungen der Gravitation.
Aus astrologischer Sicht wäre über das Licht etwas ähnliches zu sagen.
Der Wassermann und sein Herrscher Uranus gehören zur Wirklichkeit. Der
dem Uranus zugehörige Effekt ist das Licht. Das, was man vom Licht
sieht, ist nicht der reine Uranus, sondern lediglich sein Einwirken auf
die Realität.
Donnerstag, 25. Mai 2017
Sonntag, 21. Mai 2017
Partnerschaft: Rupert Murdoch - Jerry Hall
Jerry Hall und Rupert Murdoch haben geheirat. Das ist dann was für die Presse und einen
Horoskopvergleich.
Rupert Murdoch ist 25 Jahre älter als Jerry Hall.
Zum Zeitpunkt der Hochzeit war Rupert Murdoch 84 Jahre alt und Jerry Hall 59 Jahre alt.
Er ist ein Medienmogul und schwer reich und macht
auch "Politik" über seine Zeitungen.
Sie ist seit langen Zeiten bekannt als
Fotomodell und als die Ex von Mick Jagger.
Die Horoskope sind für sich genommen
schon sehr interessant.
Aber sehen wir, was sich in der
Synastrie tut.
Ihr Mars hat eine einge Konjunktion zu
seinem Merkur.
Sie fordert ihn zu Reden heraus und er
spricht dann viel.
Ihr Mars hat eine etwas weitere
Konjunktion zu seiner Sonne.
Da steht sie auf ihn und es ist ein
Aspekt, bei dem man sehr viel miteinander aktiv ist.
Sein Jupiter steht sehr nahe bei ihrer
Sonne. Er ist Ihr sehr wohlgesonnen.
Sein Mars steht in Konjunktion zu ihrem
Uranus. Das ist Sex in einer sehr direkten Form.
Da sein Uranus in Spiegelkonjunktion zu
ihrem Mars steht, ist diese Konstellation gleich nochmal da.
Ihre Merkur Venus Konjunktion hat ein
Quadrat zu seiner Sonner in den Fischen.
Ihre Neigung zu Promiskuität mit
finanziellen Betrachtungen irritiert ihn.
Sein Mond im Schützen steht im Trigon
zu ihrem Mond im Widder.
Im Haushalt und der Küche harmonieren
sie gut.
Ihr Neptun steht im Quadrat zu seinem
Mars.
Empfindungsmäßig stört sie was, wenn
er energisch auftritt.
Der Horoskopvergleich zwischen Jerry Hall und Rupert Murdoch zeigt schon sehr deutlich, daß sich zwischen den beiden ordentlich was tut.
Das Horoskop von Jerry Hall für Sonne am MC (Verwirklichung in der Bestimmung). Zur Vergrößerung bitte auf das Horoskop klicken.
Das Horoskop von Rupert Murdoch für Sonne am MC (Verwirklichung in der Bestimmung). Zur vergrößerten Ansicht bitte auf das Horoskop klicken.
Astrologische Archetypen und nordische Mythen: Odin
Odin ist einer der Hauptgötter in der nordeuropäischen
Göttermythologie.
Abhängig von der geographischen Zuordnung wurde er auch Wotan
genannt.
Wenn man nur die Abstammungsgeschichten der nordischen Götter und
der griechischen Götter vergleicht, dann liegt es nahe, Odin mit
Zeus-Jupiter gleichzusetzen.
Die Mythen um Odin herum zeigen aber völlig eigenständige
Wesenzüge, und sind den antiken Sagen der Griechen und Römer nur im
archetypischen Kern ähnlich.
Der Vater von Odin war Burr. Die Mutter war die Riesin Bestla.
Burr war der Sohn von Buri. Buri wurde von einer Kuh aus dem Eis
freigeschleckt und gilt als zwitterhafter Urahn des Göttergeschlechts
der Asen.
Bestla war die Tochter des Riesen Bölthorn.
Odin hatte die zwei Brüder Vili (Wille) und Ve (heilig).
Diese drei Brüder erschlugen den Urriesen Ymir und schufen aus ihm
die Welt.
Odins Götterpferd war der achtbeinige Sleipnir. Die Zahl Acht wird
aus der MRL herkommend oft dem Skorpion zugeordnet.
Sein Ring war Draupnir, von dem in jeder Nacht acht gleichartige
Ringe abtropfen. Nicht nur in der Anzahl der Ringe, sondern auch im
Symbol der einander berührenden Ringe taucht die Zahl Acht wieder
auf. Denn zwei miteinander verbundende Ringe zeigen die Acht.
Er wird oft als Rabengott bezeichnet. Seine beiden Raben fliegen in
der Nacht aus und berichten ihm morgens alle Neuigkeiten. Die
Nachtaktivität und die Raben haben eine Verwandschaft zu
saturnischen Zuschreibungen.
Einer der Mythen ist die Selbstaufopferung zur Erlangung von
Kenntnissen über die Schriftzeichen.
Das Selbstaufopfern und das Selbstquälerische ist plutonisch; die
Kenntnis über Schriftzeichen eher saturnisch.
Im Jenseits bzw. Reich der Toten (Walhall) erwartet Odin die
gefallenen Krieger und führt dort das „wilde Heer“, das Heer der
Toten. Das Reich der Toten ist ein Skorpionbereich. Wiewohl nur
gefallene Krieger nach Walhalla kommen.
Steht da Odin in Konkurrenz zu Hel? Zumindest in Asgard hatte Hel
keinen Göttersitz.
Er gilt auch als Gott des Skaldenmets, das aus Blut und Honig gebraut
wird. Durch das Trinken des Skaldenmets soll die Dichtkunst erworben
werden und es ermöglicht einen adlerhaften Flug in die Höhen. Das
berauschende Skaldenmet ist vermutlich dem Neptunischen beizufügen.
Vor Schlachten wurde Odin oft geopfert, um den Erfolg zu
gewährleisten. Diese „Heils“ - Erlangung kann im gewissen Umfang
dem Jupiter zugeordnet werden.
Odin gilt auch als zauberkundig und Beherrscher der Magie.
Die Heimat von Odin und der Asen war Asgard. Das wurde schon vor über
1000 Jahren zwischen dem Fluß Don und dem Ural geograpisch verortet.
Von dort zogen sie in Richtung Nordwest über Ost- und Mitteleuropa
nach Skandinavien.
Zusammengefaßt kann man sagen, daß Odin eher ein Zauberkundiger,
Priester oder Schamane war, der auch aus der Zukunft Nachrichten
erhielt. Er ist wie ein Merlin, nicht jedoch ein König Artus.
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